DJG Jugend

Die Deutsch-Jordanische Jugendgesellschaft ist eine eigenständige Gruppe innerhalb der DJG. Seit 2004 organisiert sie alljährlich Austauschbesuche für deutsche und jordanische junge Erwachsene.

 

Letzter Austausch in Jordanien – September 2011

Im September 2011 konnten wir eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Großraum München zu unseren Freunden nach Jordanien schicken. Wie wir aus den begeisterten Berichten der Teilnehmer erfahren durften, war die Woche in Jordanien ein voller Erfolg! Die jordanische Gruppe hatte mit viel Mühe ein Programm organisiert, das offenbar keine Wünsche offen ließ: Das Touristenhighlight Petra stand ebenso auf der Agenda wie Wadi Mujib und das Tote Meer. Fast schon traditionellerweise besuchte die Gruppe auch die Deutsch-Jordanische Universität in Amman. Da die deutschen Teilnehmer zum Großteil aus der evangelischen Gemeinde in Poing kamen und sich nicht nur ihrer eigenen Religion gegenüber aufgeschlossen zeigten, setzten die jordanischen Organisatoren auch die Taufstelle Jesu am Jordan und den Besuch einer Moschee auf das Programm. Auf einem Nachtreffen in Poing durften Eltern, Freunde und andere Interessierte den begeisterten Reiseberichten der deutschen Teilnehmer lauschen und viele eindrückliche Fotos bestaunen.

Nächster Austausch bzw. Rückbesuch in Deutschland – September 2012

Unsere Austuschprogramme sind zweiteilig organisiert, d.h. zu jeder Reise nach Jordanien gehört der Rückbesuch der Jordanier in Deutschland im jeweils darauffolgenden Jahr.

In der ersten Septemberwoche 2012 sollten die jordanischen Jugendlichen, die im letzten Sommer in Jordanien Gastgeber waren, also von uns in Deutschland empfangen werden. Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm war vorbereitet.

Leider wurde der Rückbesuch von der jordanischen Seite kurzfristig abgesagt, da einerseits die Visas nicht zeitgerecht vorlagen und andererseits die Flugtickets sehr teuer waren. Die derzeitige Situation in Jordanien ist gekennzeichnet durch steigende Lebensmittel- und Energiepreise und von Sorgen um die Flüchtlingssituation an der syrischen Grenze. Dies mag auch zu der kurzfristigen Absage geführt haben.

Wir bedauern die Absage sehr und hoffen, dass wir den Gegenbesuch im nächsten Jahr nachholen können.